Aufstellung & Linienführung

Die zentrale Aufgabe baut auf ein Spiel mit variierenden Steigungen diagonaler Linien auf. Die Aufstellung der Pylonen definiert drei diagonale Linien mit unterschiedlichen Steigungswinkeln. Die symmetrische Aufstellung fördert ein gleichmäßiges Arbeiten auf beiden Händen.

Für die Aufstellung der fünf Pylonen wird die Größe der Reitbahn ausgenutzt.
Je großzügiger die Abstände gewählt werden, desto einfacher werden die Abfolgen.

Die fünf Pylonen, wie folgt in der Reitbahn platzieren: Auf einer langen Seite der Bahn drei Pylonen in Reihe, mit einem Abstand von zirka 8 – 10 Meter hintereinander aufstellen. Ihr Abstand zur Bande beträgt etwa 1,5 – 2 Meter. Auf der gegenüberliegenden Seite jeweils eine Pylone in der Ecke platzieren, in einem Abstand zur Bande von 1,5 – 2 Meter.

Einfacher Einstieg in die Linienführung

Der Reiter kommt beispielsweise linker Hand, reitet durch die Ecke, richtet sich und sein Pferd gerade, um die erste Diagonale (1) zur Pylone A zu gehen. Wenn er an der Pylone ankommt, bringt er sein Pferd in Position, um auf die ganze Bahn zu gehen. Im Anschluss führt er die Aufgabe auf der anderen Seite aus.
Auf diese Weise arbeitet er in Folge die drei Diagonalen, gleichmäßig auf beiden Händen. Hat sich Routine im Schritt eingestellt, so trabt er an. Im Trab wird er feststellen, wie angenehm sich Takt und Rhythmus in der Aufgabe bei exakter Linienführung einstellen. Diese Exaktheit in der Linienführung darf jedoch nie der Leichtigkeit der Ausführung im Wege stehen! – Auszug aus ‘Reit-Ideen für jeden Tag’, Band II.

 

Weitere Aufgaben zur Vertiefung des Themas findest Du in dem Trainingsbuch ‘Reit-Ideen für jeden Tag’, Band II.
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