Was kann alles eine Hilfe sein? Hast Du schon mal darüber nachgedacht?

Die Verständigung mit dem Pferd geht über die Sprache des Körpers mit all seinen Sinnen. Darüber sollte sich ein Reiter im Klaren sein. Eine Kommunikation ist immer der Fall, egal ob er neben dem Pferd steht oder auf dem Pferd sitzt. Die Hilfen bestehen nicht nur aus Händen, Beinen und Kreuz. Vielmehr spielt der gesamte menschliche Körper, seine Aufrichtung, seine Haltung, wie sein Ausdruck, seine innersten Erwartungen und Gedanken eine entscheidende Rolle.

Natürliche Hilfen

Die natürlichen Hilfen des Reiters sind seine Beine, sein Becken, sein Oberkörper, seine Hände, seine Atmung, aber auch seine Stimme und sein Gehör. Die schwierigste Aufgabe besteht darin, alles, Balance, Sitz, Beine, Oberkörper und Hände mit Gefühl, im richtigen Moment zu koordinieren. Und zwar so, dass das Pferd mit Klarheit die gefragten und geforderten Hilfen erhält.
Über das Zusammenspiel der Hilfen lehrt der Reiter seinem Pferd gewünschte Bewegungen auszuführen, korrigiert, wenn es nicht passt und belohnt, wenn das Pferd seine Aufgabe bereits im Ansatz richtig ausführt.

Ein wichtiger Grundsatz gilt bei der gesamten Arbeit mit dem Pferd: Hilfen unterstützen durch klare Abfolgen mit der richtigen Koordination im gefragten Moment.

 

 

Es ist ein spannendes Thema und ein großes Geschenk, das einmal erfahren, einen Menschen ein Leben lang nicht mehr loslässt – Ein Pferd mit allen Sinnen spüren zu dürfen!

 

Wir wünschen viel Freude und gute Erkenntnisse beim Lesen und Studieren und viel Freude beim gemeinsamen Training mit den Pferden! 🙂

Zum Nachlesen und Weiterlesen : Auszug aus dem Buch ‘Working Equitation Basics’, Kapitel ‘Die Vielfalt der Hilfen’ Seite 36ff

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